Geschichte

Die ersten Erwähnungen über die Nutzung vom Seeschwamm datieren sich ins Mittelalter. Die einheimischen Insulaner aus den Ägäischen Inseln tauchten zu den  natürlichen Rohseeschwämmen und verwendeten diese dann auf verschiedene Weise. Die alten Römer legten die Seeschwämme unter ihre Rüstung, um sich vor den Abschürfungen zu schützen, und nicht nur das – sie entdeckten auch, dass durch das Anlegen vom Seeschwamm zu der verletzten Körperstelle die Wunde viel schneller geheilt wird  und sogar danach keine Narbe an dieser Stelle bleibt. Im Mittelalter wurde der Seeschwamm zur Heilung von der Struma (eine durch den Mangel an Jod im Organismus verursachte Krankheit) verwendet. Noch vor der Entdeckung vom Jod im Jahre 1811 als Element  des Periodensystems wussten die Menschen nicht, warum es durch die Behandlung mit Seeschwamm zu einer deutlichen Verbesserung des Heilprozesses verschiedener Narben kommt. Wie sich dann später zeigte, hat Jod eine positive antiseptische, antibakterielle und Desinfektionswirkung und die Wunderwirkung der Seeschwämme besteht darin, dass diese ungefähr 14% Jod beinhalten, d.h. in einem Gramm des Seeschwammes ist die gleiche Menge vom Jod wie in 130 Liter Meerwasser! Das im Seeschwamm beinhaltete Jod kann den Staphylokokkus und Streptokokkus (Bakterien, die verschiedene Infektionen und Fieber verursachen) innerhalb einer Minute töten. Den Seeschwamm haben auch die alten Bewohner der Insel Kreta verwendet. Die Römer haben den so genannten Seeschwamm "Elefantenohr" in das Innere ihrer militärischen Eisenrüstung gelegt. Im Mittelalter wurde mit der Verwendung des Seeschwammes in der Medizin begonnen.

 

Kurzinfo zum Seeschwamm

Seeschwämme haben 2 Zellenschichten, in der Mitte ist ein Hohlraum, in welchem es zur Nahrungsverarbeitung kommt, im Hohlrauminneren befinden sich Kragenzellen, die durch das Geißelbewegen das Wasser in der Öffnung wirbeln und mit Hilfe des Kragens die organischen Teilchen oder Plankton auffangen, dies hängt von der Seeschwammart ab. In diesen Hohlraum führen mehrere Öffnungen, einige kleine Aufnahmeöffnungen, die im unteren Seeschwammteil platziert sind, und eine große Öffnung, Ausscheidungsöffnung (Osculum), die im oberen Teil des Seeschwammes platziert ist. Die Seeschwämme atmen durch die ganze Körperoberfläche. Gefäß-, Ausscheidungs- und Nervensystem sind nicht entwickelt. Die Seeschwämme haben allerdings ein Skelett, Faser- oder Nadelnetz, gebildet vom Siliziumoxid oder Kalziumkarbonat. Diese Körperstütze wirkt nach der Austrocknung der weichen Teile des Seeschwammes sehr dekorativ (meistens sieht diese einer Spitze ähnlich). Die Seeschwämme sind die einzigen Lebewesen, die sich räumlich nicht bewegen können.


Nur wenige wissen, wie ein Seeschwamm aussieht und falls Sie einen Seeschwamm kennen, nehmen Sie nicht an, dass es sich um keine Pflanze handelt, sondern um ein mehrzelliges Seelebewesen. Es lebt unter dem Meeresspiegel in der Tiefe von 5 bis 60 Meter, aber manchmal auch noch viel tiefer. Es ernährt sich vom Plankton, das es durch das Filtern vom Meereswasser gewinnt. In allen Seen der Welt gibt es mehr als 5000 verschiedenen Seeschwammarten, jedoch nur etwa 36 von diesen haben einen Nutzwert.

In den Zeiten der Kunststoffära, wo Naturstoffe durch synthetische Stoffe ersetzt wurden, wurde auch mit der Herstellung der Seeschwämme aus den Ersatzstoffen begonnen. Der Kunststoff kann allerdings nie vollwertig die Eigenschaften des natürlichen Seeschwammes ersetzen.

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